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250 ausgebrannte Autos, Tendenz steigend
flickr / blmurch
Artikel 5

250 ausgebrannte Autos, Tendenz steigend

Wird „Autos abfackeln“ zum neuen Trendsport der Selbstgerechten? In diesem Jahr wurden bislang schon 250 Autos in Berlin angesteckt; 2008 waren es lediglich 104. Eine Erklärung für diesen Anstieg scheint niemand so recht zu haben.

 

Wem der Adrenalin-Kick von Bungee-Jumping und Co. nicht reicht, dem bleibt heutzutage anscheinend nur noch, das Statussymbol schlechthin zu zerstören, um so den Otto-Normal-Deutschen dort zu treffen, wo es ihm richtig weh tut. Oder versteckt sich gerade hier die politische Aussage der Brandstifter? Sind die ausgebrannten Wracks die Überbleibsel missverstandener Protestaktionen?

 

Fast wünscht man sich, dass diese Brandanschläge nicht politisch motiviert sind. Wenn es hier nur um Zerstörungswut geht, werden weiterhin Autos, Mülltonnen und alles andere, was gedankenlos auf die Straßen gestellt wurde, brennen. Meinen die Akteure aber, sich durch die Brandstiftungen zu Vollstreckern des Volkszorns aufzuschwingen, kann einem angst und bange werden. Was ist dann als nächstes dran?

 

Karte der Brandanschläge mit Google-Maps

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Kommentare

bastiBLN
bastiBLN - 05.11.2009 - 20:17
Ich glaube auch nicht, dass es sich bei den Tätern um (pseudo) Systemkritiker oder erzürnte Umweltfanatiker handelt. Beiden würde ich ein Mindestmaß an Intelligenz und Fassungsvermögen anmaßen. Die "Chaoten", die diese Autos angezündet haben werden beides nicht besitzen. Letztendlich ist der Grund auch egal. Die Frage ist doch, was sie damit erreichen: Nichts! Außer, dass sich ein paar Blogger wie wir darüber den Kopf zerbrechen. Daraus eine politische Diskussion zu machen ist doch Blödsinn. Wo kommen wir hin, wenn jeder jedem voschreibt, was er/ sie für ein Auto zu fahren hat oder nicht. So nach dem Motto: "du schadest der Umwelt viel mehr als ich!" Vielleicht nutzt der Porsche- Wochenend- Fahrer nur 1/4 so oft sein Auto wie der Nissan- Ich-fahr-auch-aufs-Klo-Fahrer. Das kann doch niemand beurteilen. Am Ende schreiben wir uns noch vor, wie oft wir einen Furz lassen dürfen und wie lange. Da kämen einige von uns ganz schlecht weg.
Gast (nicht überprüft) - 06.11.2009 - 13:32
porsche für alle! dann ist das öl auch schneller alle, Aber: tempolimit in der stadt = 30 kmh und auf der autobahn = 130. dann habe ich kein ampel - und rivalstress mehr ,-)
Gast (nicht überprüft) - 02.11.2009 - 12:19
das wird doch geradezu zu einem hobby von irgendwelchen chaoten die sich dann "systemkritiker" nennen und meinen, mit ihrem verhalten ihren prostest zum ausdruck bringen zu können! was für deppen!
MissSpock
MissSpock - 30.10.2009 - 17:58
Man könnte das Abfackeln dieser Riesenautos doch auch als Protest verstehen gegen Protzerei mit Fahrzeugen, die so überdimensioniert sind, dass sie als rollende Mordinstrumente durch unsere Straßen fahren. Auch könnte es ein flammender Protest gegen die sinnlose Ressourcenverschwendung dieser Benzinfresser sein. Oder als Ausdruck von Wut gegenüber dem großen Blabla gegen den Klimawandel bei gleichzeitigem Nichtstun dagegen verstanden werden. Das nur mal so angemerkt, weil ich einfach nicht in den BILD-Zeitungs-Chor von den "Hass-Chaoten", die uns nach dem Leben trachten, einstimmen mag.
Rico
Rico - 02.11.2009 - 09:52
Die Frage ist nur, ob derlei Anliegen Gewalt rechtfertigen. Wenn wir alles anzünden würden was schlecht ist, wäre im November wieder Sommer. Und wenn der Renault Twingo, der zufällig neben dem Porsche steht, mit anbrennt und von der alleinerziehenden Mutter dringend gebraucht wird, dann darf durchaus gezweifelt werden. Die Argumentation hinkt noch an anderer Stelle: Beim Verbrennen eines Autos entstehen giftige Dämpfe, die nun so gar nicht für den Umweltschutz sprechen. Man muss also kein Bild-Fan sein um so einen Unsinn zu verurteilen :)

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