Keine Woche, wo nicht ein Auto brennt in dieser Stadt. Es ist kaum zu fassen - genau wie die Täter kaum zu fassen sind. Quasi im Vorbeigehen werden die Reifen mit Brandbeschleuniger angezündet und bevor irgendjemand merkt, dass da etwas nicht stimmt, sind die Brandstifter verschwunden.Die Polizei - machtlos. Auch die Beutefahrzeuge, die in der Stadt platziert werden um Täter in flagranti zu erwischen, bringen kaum Erfolge.
Es sind längst nicht mehr die Porsches und Mercedes dieser Stadt. Von der Großraumlimousine bis zum Kleinwagen wird alles angezündet, was fahren kann. Ich frage mich: Ist das der neue Trend? Früher war es S-Bahn-Surfen, heute Autos anzünden?
Über die Motivation der Täter kann spekuliert werden. Ein politisches Motiv steht da wohl kaum mehr im Vordergrund - ebenso wie der 1. Mai in Berlin längst nichts Politisches mehr hat. Es ist wohl eher die Freude an der Zerstörung, an der Randale, die Schadenfreude und die Tatsache, dass es so einfach ist, jemandes Auto anzuzünden, ohne dabei erwischt zu werden.
Anzufinden ist die Zündelei wohl verstärkt im linken und linksextremistischen Spektrum - im Polizeijargon sind es die "linken Specker". Selbst Staats- und Verfassungsschutz sind in den letzten Jahren mehr und mehr von einer steigenden Bedrohung durch linke Gewalt alarmiert.
Was kann man tun? Wie bekehrt man zündelnde Kids, die ohne Sinn und Verstand fremdes Eigentum zerstören und dabei andere gefährden?
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