Es kam überraschend. Am Nachmittag des 24.11.2009 füllte sich die Brunnenstraße plötzlich mit Polizeiwagen, Kräne und mobile Lichtmasten wurden aufgefahren. Die Räumung des linken Wohnprojektes in der Brunnenstraße 183 stand bereits länger im Raum. Nun schlug die Polizei überraschend zu und nahm 19 Hausbewohner vorrübergehend fest. Zuvor hatten sich die Beamten mit schwerem Gerät Zugang zum Gebäude verschafft. Mehr als 600 Beamte waren im Einsatz, der bis zum Abend andauert.
Der Anwalt der Bewohner äußerte sich in der Online-Ausgabe einer Berliner Tageszeitung kritisch. So habe es nur gegen 5 der über 24 Wohnungen Räumungstitel gegeben. Das ganze Haus zu räumen sei völlig unverhältnismäßig, so der Anwalt.
Inzwischen haben Sympathisanten der Szene spontane Demonstrationen in der Nacht angekündigt, unter anderem am Alexanderplatz.
Wenn es weitere Informationen zu den Geschehnissen rund um die Brunnenstraße gibt, erfahrt ihr es hier.
Was sagt ihr generell zu besetzten Häusern? Ist es richtig Widerstand zu leisten, weil die Mieten in der Innenstadt kaum noch bezahlbar sind? Oder gilt hier wie überall das Recht des finanziell Stärkeren? Was meint ihr?











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