Wenn die Stadt Berlin etwas verändert, im so genannten öffentlichen Raum neu gestaltet, dann folgt sie immer dem gleichen Schema: Das bisschen Natur, was noch da ist, wird vernichtet, eingekästelt, zugepflastert. Beispiel: Der Monbijoupark. Der Park an der Spree gegenüber des Bode-Museums hatte Rasenflächen, die bis ans Wasser reichten. Dort konnte man schön sitzen, DIREKT am Wasser. Der Fußgängerweg führe ein paar Meter dahinter vorbei. Jetzt aber, nach der Umgestaltung, wurde ein mehrere Meter breiter Weg direkt am Ufer angelegt, der sämtliche natürliche Ära dort vernichtet hat (ein paar Bäume ebenso). Wer bitte sehr braucht das? Müssen die Fußgänger direkt am Wasser spazieren, auf einem Weg, dem jegliche Atmosphäre genommen wurde?? Und dann noch ein Weg so breit, das dort zwei Autos nebeneinander fahren könnten? Mit dem Sitzen an der Spree ist es somit vorbei, hier in Mitte. Bald ja auch ein paar Kilometer weiter gen Osten, von der Bar 25 bis zur Oberbaumbrücke. Aber es gibt noch einige Beispiele mehr in der Stadt, wo das Stadtplanungamt die Lebensqualität gemindert hat. Und es noch weiter plant: Wie die Idee, in der Kastanienallee die Fußgängerwege zu verschmälern und die Straße zu verbreitern. Wo ist da der Verstand geblieben? Mal wieder wird an den Bedürfnissen der Bewohner und Besucher vorbeigeplant...












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