Berlin ist nicht für Fahrräder ausgerichtet, sondern für Autos. Und ich als Biker bin nicht selten komplett entnervt von den Autos und Autofahrenden in Berlin.
Jetzt gab es das neue Gerichtsurteil, dass Radfahrer den Radweg nicht benutzen müssen. Aber es ist nicht so, dass das das Biken in Berlin erleichtert. Tatsächlich ist es oftmals aber besser auf der Straße zu fahren. Gerade jetzt zur dunklen Jahreszeit, kann man von den Autofahrern selbst mit einer Festbeleuchtung übersehen werden. Beispielsweise entlang der Frankfurter Allee in Berlin-Friedrichshain, hat man denn große Probleme gesehen zu werden. An jeder Kreuzung muss man für die Autofahrer mitdenken, denn diese übersehen Dich schnell auf dem Radweg. Also abbremsen und prüfen.
Zuoft hatte ich schon Pech mit unaufmerksamen Autofahrern, aber zum Glück ist noch nichts passiert.
Das Problem dabei ist doch, dass der Radweg eben nicht auf der Straße ist. Dann kommen die Fußgänger hinzu und eine relaxte Fahrt ist nicht möglich. Da stellt sich doch die Frage, ob die Reaktion des Senats nun auch Früchte trägt. Die Radwege und allgemein die Bedingungen für Radfahrer sollen besser werden. Ich glaube nicht daran, denn auch die neuesten Radwege in Berlin sind allesamt auf dem Gehweg.
Insgesamt, denke ich, bedarf es aber der weiteren Regulierung des KfZ Verkehrs, um den Fahrrädern mehr Platz zu geben. Hmmm, was wenn die neue Bürgermeisterin in Berlin Renate Künast heißt?












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