Ein paar Minuten unten anzustellen rate ich jedem
Als ich vor einiger Zeit wieder einmal in Berlin war, wurde ich von Freunden auf den Fernsehturm geschleppt. Im Grunde wollte ich das absolut nicht, da ich auch Höhe nicht so richtig mag und schon gar nicht über 200 Meter die es bis zum Telecafe´ hat. Als mir aber von Freund Helmut gesagt wurde, dass dort jährlich über 1 Million Besucher auflaufen, habe ich beschlossen es denen gleich zu tun.Innerhalb 1 Minute katapultierte uns und andere Touristen der Aufzug auf über 200 Meter Höhe. Etwas flau war mir da schon im Magen aber der Ausblick hat mich für die Höllenfahrt voll auf entschädigt. Es war einfach nur schön. Mir wurde von irgend jemanden gesagt, das sich der Turm zwei mal in der Stunde um die eigene Achse dreht, das bedeutet alle 30 Minuten hat man rund um Berlin geschaut. Schön, aber so lange hatte ich nicht vor auf der Aussichtsetage zu verweilen und wir beschlossen uns im Turmrestaurant weiter drehen zu lassen. Ich muss gestehen, das war eine gute Idee von mir, das Essen war recht ordentlich und bei einem Glas Sekt nach dem Essen an der Panoramabar habe ich so richtig den Ausblick genossen und Helmut, ein ehemaliger DDR Bürger also auch ein Genosse, erklärte mir geduldig was in welcher Himmelsrichtung zu sehen war.
Gut, meine Höhenangst war für einige Zeit vergessen, wahrscheinlich tat der Sekt ein Übriges dazu und wir bezahlten bei einer freundlichen und flinken Bedienung unsere Zeche um wieder runter zu fahren.
Im Foyer des Fernsehturms fand noch eine Ausstellung statt, die wir uns dann auch noch angesehen haben.
Alles in allem war es ein sehr schöner Nachmittag den wir auf und unter dem Turm am Alexanderplatz zubrachten.
Ich rate jedem Berlinbesucher sich die par Minuten unten anzustellen um ein Ticket und Einlass in den Turm zu bekommen. Da soll ja sogar Ehen geschlossen werden und nicht umsonst heißt es ja, -pr














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