Berlin ist eine internationale Stadt. Das war sie schon vor dem Krieg und Hitlers 1000jährigem Reich. Hier tanzte Josephine Baker, Christopher Isherwood schrieb seinen Roman "Good-bye Berlin", der die Vorlage zu Cabaret wurde und das Partyleben war genauso legendär wie das heutige.
Berlin-Antipathisten denken bei Berlin besonders immer an Kreuzberg und im positiven Fall an Döner und im Negativsten an integrationsunwillige Türken à la Sarrazin. Daß Berlinaber tatsächlich aus mehr Nationen besteht, wird immer wieder gern vergessen. Beim Karneval der Kulturen haben sie jedes Jahr ihren farbenfrohen Auftritt. Letztes Jahr sah ich mir die Parade an, dieses Jahr war das Fest rund um den Blücherplatz dran. Was mir fast noch besser gefiel als der eigentliche Karneval.
Nach Kontinenten aufgeteilt präsentierten die einzelnen Länder landestypische Gerichte, Schmuck, Kleidung oder Spielzeug. Viele liefen in heimischer Tracht rum und färbten das sonst den so grauen Berliner Einheitsbrei für vier Tage kunterbunt.
























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