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Drei Kondolenzbücher lagen bis zum 23. März 2011 im großen Saal der Japanischen Botschaft aus. Zum Gedenken an die Opfer des Erdbebens und des Tsunamis. Viele Besucher schrieben ihr Beileid und Mitgefühl in die Folianten. Wie viele? Vielleicht gibt die Pressestelle demnächst Auskunft.
Beim Durchblättern waren die Einträge der diplomatischen Vertretungen auffällig, quasi das Who is Who der in Berlin ansässigen Botschaften. Aber auch Schulklassen, Hilfsorganisationen und Menschen wie du und ich schrieben ihre Gefühle nieder.
Hoffen wir, dass das Kondolenzzimmer nicht noch einmal geöffnet werden muss.
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Über weißen Tulpen mit schwarzem Trauerflor bringt es eine Berlinerin auf den Punkt: "MITGEFÜHL - In diesen schweren Stunden besteht unser Trost oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzufühlen.“
Vor der Japanischen Botschaft in der Hiroshimastraße (schreckliche Assoziationen werden wach) klebt das Fahnentuch im Regen auf Halbmast gesetzt. Der kleine Rasenfleck vor der Hauptpforte gleicht einer frischen Grabstelle. Blumen, Kerzen, Fotos und Erinnerungsstücke von Japanreisen werden hier abgelegt.
Solidarität bringt die empfindsamen Berliner an diesen Ort. Ohnmächtig möchte man sein Mitgefühl zeigen.
„Voll Trauer und Mitgefühl für die vom Erdbeben, Tsunami und Atomstörfall gepeinigten Japaner! Solidarität mit denen, die ihre Heimat verloren haben – peace and solidarity for Japan’s people. E.Q.“
Und die Mitarbeiter in der diplomatischen Vertretung bedanken sich artig mit einer Antwort am Zaun.




















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