Ich bin eine Mama....eine sehr glückliche Mama.
Und ja, es verändert sehr viel. Auch in der Beziehung zum Lebenspartner. Der flieht oft in seine Arbeit, weil er dem Stress nicht gewachsen ist .... und ich frage mich oftmals, warum? Er wünschte sich das Kind genauso wie ich-ja-unser Sohn ist ein Wunsch der Wirklichkeit geworden ist. Aber manchmal denke ich , warum ? Warum wollte er ein Kind, wenn er der Herausforderung und Verantwortung nicht gewachsen ist? Warum , wenn er schon einmal Proben konnte^^(Ex hatte eine Tochter, die er 2 Jahre lang mit aufzog)????
Er sagt, weil er sich nichts schöneres vorstellen konnte als ein Kind mit mir zu haben, weil er mich liebt, weil er es für richtig dachte und denkt. Aber die Arbeit,die hab ich dennoch allein. Kennt ihr das auch? Ihr habt den Vater zum Kind, aber irgendwie fühlt ihr euch doch allein? Mein Schatz liebt seinen kleinen Engel über alles. Aber wird es einmal kritisch und er kann sich nicht in hinein versetzen, dann blockt er ab und überlässt es mir damit umzugehen und es so zu regeln, das alles wieder in Ordnung kommt, unser Kind selig und zufrieden ist und er dann wieder stolzer Papa sein kann :-D
Auch ich bin nur ein Mensch, auch wenn ich viel packe, manchmal bin ich ausgelaugt. So erging es mir auch in der Schwangerschaft. Der Stress auf Arbeit tat sein übriges. Ich hatte Angst zusammenzubrechen und mein Kind zu verlieren, so sehr ging es mir an die Psyche. Ich habe dann ein Arbeitsverbot erhalten und in der Schwangerschaft an eine Kündigung gedacht und dann beschlossen dies durch zuziehen.
Ich muss dazu sagen, ich habe sehr gern in meinem Beruf gearbeitet , verlor aber die Kraft und Freude für jeden Tag. Dies möchte ich ändern und suche nun eine neue Stelle als Erzieherin. Ich freue mich schon, wenn mein kleiner Mann in die Kita kommt. Er ist so wissbegierig und dort kann er noch mehr lernen als er jetzt schon hat. Dort kann er eben von Kindern mehr lernen ...mit ihnen zusammen lernen...und dann kann ich eine neue Stelle suchen. Denn arbeitslos suchend bin ich schon seit kurz nach der Geburt gemeldet, arbeitslos melden darf ich erst, wenn er eingewöhnt ist. Das ist etwas kritisch, da ich dafür dann nur 18 Tage zeit habe. Aber ich glaube er schafft das schon.
Wenn die Nacht mal wieder kurz war, ich müde meine Augen zum x-ten mal am morgen öffne dann bin ich manchmal müder als am Abend zuvor. ABER das Lächeln meines Sohnes was mich begrüßt, das lässt die Sonne aufgehen und die Müdigkeit ist schon weniger stark spürbar.
JA, manchmal weiß auch ich nicht mehr weiter, aber das liegt einfach daran, dass ich manchmal so müde bin das ich kaum denken kann :-)
Und ja, ich habe manchmal Angst vor dem was kommt. Klar, das Eingewöhnen in der Kita wird mir leichter fallen als anderen, weil ich weiß worauf es ankommt und wie ich es mir und dem kleinen Mann einfacher machen kann- ABER auch ich bin nur ein liebendes Mutterherz was vielleicht ein wenig weinen wird. Ich sage mir jetzt schon, dass es wichtig ist Vertrauen aus zu strahlen und zu haben, denn das hilft meinem kleinen Schatz ungemein.
Wer kennt solche Ängste nicht als Mutter/Vater? Sie sind normal. Es liegt an uns damit umzugehen :-)
Ich freue mich darauf wieder zu arbeiten und habe mir auch schon ansatzweise den Alltag ausgemalt. Klar wird es schwer. Es wird nicht immer einfach sein alles zu koordinieren und ich benötige Hilfe von meinem Lebenspartner(Verlobter/Vater des Kindes). Manchmal muss man den Mut haben zu den eigenen Ängsten zu stehen, sich den Problemen zu stellen und sich an Herausforderungen heran zu wagen. Man kann alles, wenn man nur sich selbst vertraut.
Wichtig ist, das man neben der Mutterrolle in sich nicht die der Frau und die der Arbeitnehmerin vergisst. Denn auch sie sind Teil von einem selbst. Egal welche Veränderungen man im Leben entgegen sieht-stellt euch ihrer.












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