Auch wenn das Wetter davon bisher wenig wissen will: in einer Woche beginnt er, der meteorologische Sommer. Während der Spiele ist es nun fast beunruhigend ruhig in der Stadt und eine andere Spezies, die sonst eher zu kurz kommt, hat nun ein wenig Bewegungsfreiheit: der Fahrradfahrer. All jene, die nun nicht gerade in ihren Stammkneipen, bei ihrem favorisierten Hähnchenverkäufer oder unter einem Berg Fantextilien zuhause vor dem Fernseher sitzen, liegen rund um unsere schöne Stadt ca 80 Seen, Gewässer und Tümpel, die bei starker Hitze zum Schwimmen oder Füße einhängen einladen. Wie man das Wasser erreicht, ohne sich mit stark Transpirierenden in die U-Bahn zu quetschen, weiß bbbike.de. Auf diesem Portal kann man unter Eingabe von Start- und Zielposition Streckenlängen, Fahrtdauer und Informationen über die Streckenabschnitte erhalten und bekommt noch dazu einen detailierten Reiseplan mit allen Abbiegungen.
Hier erfahre ich beispielsweise, dass ich für die Fahrt von Neukölln zum Schlachtensee bei gemütlichem Treten etwa eineinhalb Stunden brauche und bei der Rückkehr vor die heimische Haustür etwa 37 Kilometer gefahren bin, 90 Ampeln passiert habe und 2 Kilometer Kopfsteinpflaster überstanden habe.
Aber nicht nur der Schlachtensee bietet sich als Fahrziel an, botanisch Interessierte finden beispielsweise in der Eisenacher Straße 99 die Gärten der Welt, und für alle, die sich das Ticket nach Afrika nicht leisten können, aber auf überschwängliche Vegetation nicht verzichten möchten, empfiehlt sich vielleicht ein Besuch im 26 Grad warmen Wasser des Tropical Island.
Für alle, denen lange Radreisen alleine zu riskant sind, bietet der Radreisenanbieter Pedalo auch mehrtägige organisierte Spree- und Havelrundfahrten an. Und wenn es nun doch weiter regnet, kennen wir ja von früher ein altes Mantra: Es gibt kein schlechtes Wetter.













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