Sommermärchen all over again: Özil schießt Deutschland in einer Zitterpartie gegen Ghana ins Achtelfinale, als Nächstes knöpft sich die DFB-Elf Rooney & Co vor. Die Engländer haben in den letzten Spielen eher durchwachsene Leistungen dargeboten, aber: Auch die Deutschen haben nicht zur Topform vom Australienspiel zurück gefunden. Von der German Steam Train, der unaufhaltsamen Dampflock Deutschland, von der die Weltpresse noch vor Kurzem geschwärmt hat, war am Mittwoch Abend höchstens noch ein Rauchwölkchen am Horizont zu sehen.
Public Viewing Dieffenbachstraße
Persönlich hab ich das Spiel in der Kreuzberger Dieffenbachstraße gesehen, die so gepackt voll war, das kaum Durchkommen war für die paar wenigen Autos, die sich irgendwie auf die Straße verirrt haben. Bis zu Özils Erlösungstreffer war die Stimmung monströs angespannt, seitlich von mir hat sich eine junge Dame beinahe die Finger abgekaut. Danach Böller, die üblichen Hupkolonnen. Besonders schön: Eine riesige Gruppe türkischer Kinder in Schland-Trikots, die Fahnen-schwingend über den Kottbusser Damm gepest sind.
Fürs nächste Spiel gehe ich wieder in die Dieffenbachstraße. War super. Und auch wenn die Kollegen DFB-Spieler teils etwas unsicher gewirkt haben, sage ich an dieser Stelle Richtung Insel: Bring it on!












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