Am 2. September ruft der WWF Berliner und Besucher dazu auf, 1.000 handgefertigte Eisfiguren auf der Freitreppe des Konzerthauses am Gendarmenmarkt zu platzieren.
Die kleinen, fragilen Skulpturen, angefertigt von der brasilianischen Künstlerin Nélé Azevedo, schmelzen und zerfallen innerhalb von 30 Minuten auf den Stufen der Treppe. Sie dienen als eindringliches Symbol für die Bedrohung des Klimawandels für Mensch und Natur.
Die Kunstaktion wird anlässlich der Vorstellung einer WWF-Studie zum Thema Arktis und Klimawandel durchgeführt. Die Studie zeigt, welche Bedeutung die Arktis für das globale Klima besitzt und welchen Einfluss die dortigen Veränderungen auf uns alle haben können.
Mittwoch, 2. September 2009, 12:00 Uhr
1.000 schmelzende Menschen aus Eis
Freitreppe des Konzerthauses
Gendarmenmarkt
10117 Berlin
Die Künstlerin Nélé Azevedo lebt und arbeitet in Sao Paulo. Sie hat ihre Eis-Intervention „Monumento Minimo“, die ursprünglich als kritische Auseinandersetzung mit Monumenten im urbanen Raum gedacht war, bereits in Brasilien, Frankreich, Japan und Italien durchgeführt. Zuletzt waren die Eisfiguren 2008 in Florenz auf der Piazza Santissima Annunziata zu sehen. Bei der Kunstaktion werden Passanten und Besucher einbezogen. Sie tragen die zerbrechlichen Eisfiguren aus Kühltruhen auf die Treppe und gestalten so die Kunstaktion mit.



