17. Jüdisches Filmfestival Berlin. Zum 17. Mal präsentiert das Jüdische Filmfestival internationale Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme über jüdisches Leben aus und auf der ganzen Welt.
So stehen vom 18. bis 31. Mai 2011 in Berlin und Potsdam 24 Filme auf dem Programm, die Einblicke in die jüdische Geschichte, Identität und Religion geben. Dabei reicht das Spektrum der oft emotionalen Erzählungen von bitterernst und bedrückend bis zu komisch und heiter und führt die Zuschauer auf eine Reise von Bayreuth über Tschechien, Frankreich, Rumänien bis in die USA und nach Israel.
Während beispielsweise in der britischen Sitcom „The Office“ auf herrlich bitterböse Art und Weise Gesellschaftskritik geübt wird, beeindruckt die Dokumentation „The Hangman“ mit der sensiblen Nahsicht auf das Leben Shalom Nagars, dem Henker des Massenmörders Eichmann.
Gelacht werden wiederum darf bei der respektlosen Komödie „The Infidel“, die von einem muslimischen Familienvater handelt, der seine jüdischen Wurzeln entdeckt.
Einer der durchaus kontrovers diskutierten Höhepunkte des Festivals dürfte allerdings der am 22. Mai auf der Festivalgala präsentierte Film „Wagner & Me“ sein. In diesem versucht der britische Schauspieler und Autor Stephen Fry seine ambivalente Leidenschaft zur Musik Richard Wagners zu ergründen, wohlwissend, dass dieser wegen seiner antisemitischen Haltung und Beliebtheit bei den Nationalsozialisten bis heute sehr umstritten ist.
Die Filme des Festivals laufen überwiegend in englischer Sprache, werden aber, so sie in anderen außerdeutschen Sprache gedreht worden sind, englische oder deutsche Untertitel haben.
Während beispielsweise in der britischen Sitcom „The Office“ auf herrlich bitterböse Art und Weise Gesellschaftskritik geübt wird, beeindruckt die Dokumentation „The Hangman“ mit der sensiblen Nahsicht auf das Leben Shalom Nagars, dem Henker des Massenmörders Eichmann.
Gelacht werden wiederum darf bei der respektlosen Komödie „The Infidel“, die von einem muslimischen Familienvater handelt, der seine jüdischen Wurzeln entdeckt.
Einer der durchaus kontrovers diskutierten Höhepunkte des Festivals dürfte allerdings der am 22. Mai auf der Festivalgala präsentierte Film „Wagner & Me“ sein. In diesem versucht der britische Schauspieler und Autor Stephen Fry seine ambivalente Leidenschaft zur Musik Richard Wagners zu ergründen, wohlwissend, dass dieser wegen seiner antisemitischen Haltung und Beliebtheit bei den Nationalsozialisten bis heute sehr umstritten ist.
Die Filme des Festivals laufen überwiegend in englischer Sprache, werden aber, so sie in anderen außerdeutschen Sprache gedreht worden sind, englische oder deutsche Untertitel haben.
Spielorte:
18. – 22. Mai 2011: Filmmuseum Potsdam | Breite Straße 1 | 14467 Potsdam
Kartentelefon: 0331-271 81 12
22. Mai 2011 (Festivalgala): Hans Otto Theater Potsdam | Schiffbauergasse 11 | 14467 Potsdam
Kartentelefon: 0331 – 9811 8
23. – 31. Mai 2011: Kino Arsenal | Potsdamer Straße 2 | 10785 Berlin
Kartentelefon: 030 – 269 55 100
18. – 22. Mai 2011: Filmmuseum Potsdam | Breite Straße 1 | 14467 Potsdam
Kartentelefon: 0331-271 81 12
22. Mai 2011 (Festivalgala): Hans Otto Theater Potsdam | Schiffbauergasse 11 | 14467 Potsdam
Kartentelefon: 0331 – 9811 8
23. – 31. Mai 2011: Kino Arsenal | Potsdamer Straße 2 | 10785 Berlin
Kartentelefon: 030 – 269 55 100








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