Adele Berlin. Immer wieder liest man bei Adele, sie habe keine Modelfigur, sie sei eher füllig, ausladend, aber dennoch habe sie eine großartige Stimme. Wann wird damit eigentlich endlich mal Schluss sein, Sängerinnen nach ihrer Körperfülle zu beurteilen oder diesen Fakt als erwähnenswert zu erachten, wenn eine eben mal nicht dünn ist wie ein Hungerhaken?
Adele hat vor allem eins: eine unfassbar einzigartige Stimme. Mal wütend, mal zärtlich singt sie von Liebe, Schmerz und Trennung, leidet, schmachtet und weint mit einer Leidenschaft und Inbrunst, die einer Naturgewalt gleich kommt. Dabei vermischt sie mit einer Leichtigkeit Soul, Blues und Gospel und lässt hin und wieder auch Rock- und Popelemente mit einfließen. Dafür hat sie völlig zurecht schon 2009 den Ritterschlag der Musikindustrie, zwei Grammys erhalten.
Auf der Bühne überrascht die schöne Britin damit, dass nur sie und ihre Band auf der Bühne stehen. Keine aufwendigen Performances oder Tanzdarbietungen. Und wozu auch? Nur allein ihre Stimme zieht die Zuhörer magisch in ihren Bann.



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