Alina Bronsky Berlin. Im Jahre 2008 war Alina Bronsky mit ihrem Debütroman „Scherbenpark“ die aufregendste Newcomerin des Jahres. Jetzt legt sie mit „Die schärfsten Gerichte der Tartarischen Küche“ nach. Wer dabei an einen kulinarischen Reiseführer denkt, liegt falsch – ganz so einfach macht es sich die für den Deutschen Buchpreis nominierte Autorin mit ihrem zweiten Werk nicht.
Mit autobiographischen Zügen versehen handelt Bronskys Buch von drei völlig verschiedenen Frauen, die allen charakterlichen Unterschieden zum Trotz ihr Leben zusammen meistern müssen. Da gibt es die resolute Großmutter Rosalinda, die ihre Tochter Sulfia nicht wirklich leiden kann. Sulfia wiederum, die sich in immer neue Missgeschicke manövriert und schließlich viel zu früh schwanger wird und Aminat, das Kind das geboren wird und das genaue Gegenteil der Mutter Sulfia ist: Schlau, schön und durchsetzungsfähig. Untrennbar und unfreiwillig miteinander verbunden sind Konflikte vorprogrammiert.
Alina Bronsky, in Jekatarinenburg geboren und in Südhessen aufgewachsen, begeistert in ihrem zweiten Roman mit einer aufwühlenden und gefühlvollen Geschichte voller schlagfertiger Dialoge, unfreiwilliger Komik und ihrer Fähigkeit, Schicksalsschläge mit einem leichten Augenzwinkern zu beschreiben.
Der Kartenvorverkauf für die Lesung läuft über die Thalia-Buchhandlung im Gesundbrunnen-Center.



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