Monologe sind ja etwas ganz Besonderes. Das Ich als Einzelkämpfer, das sich hinstellt, um seine Einschätzung der Lage der Dinge mitzuteilen, ungeachtet der Frage, ob da einer zuhört oder nicht, war immer schon eine Möglichkeit, eine Sache roh und ungeschönt auf den Punkt zu bringen – gerade weil das monologisierende Ich keine Rücksicht nehmen muss auf seine Umgebung.
Wo also könnte ein Monologfestival besser untergebracht sein als im Theaterdiscounter. Das Haus, das im Ruf steht, besonders kompromisslose Experimente auf die Bühne zu bringen, veranstaltet an vier Tagen im Oktober das Festival „Einzelkämpfer Monologe“. 17 Monologe, die sich um die Lage der Gegenwart und die Idee des Revolutionären drehen, folgen da aufeinander. Das Programm, das auf jeden Fall einen Blick wert ist, findet sich hier.







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