Helmut Newton Polaroids Berlin. Schon mit dem Buch „Pola Woman“ spaltete Helmut Newton 1992 die Kunstwelt, jetzt legt das Museum für Fotografie mit der Ausstellung „Helmut Newton Polaroids“ nach.
Mit mehr als 300 Fotografien, darunter etwa 200 vergrößerte Polaroids sowie zahlreiche Unikate, belebt das Museum erneut die Diskussion um die Sofortbildfotografie. Ursprünglich als technisches Hilfsmittel eingesetzt, um Bildkomposition, Belichtung und Pose des Models zu überprüfen, haben die Bilder auch dank Newtons Randnotizen eine ganz eigene Ästhetik und Dynamik entwickelt, die mittlerweile zahlreiche Bewunderer gefunden hat. Während den einen die Polaroids zu unperfekt und voller Makel erscheinen, bildet für andere genau dieser spontane, ungeschönte Augenblick den eigentlichen Kern der Begeisterung.
Besonders interessant sind in diesem Spannungsfeld zwischen schnelllebiger Ästhetik und wohldurchdachter Skizze die Bemerkungen, die Newton den Rändern der Polaroids hinzugefügt hat. Diese handschriftlichen Kommentare zu Model, Auftraggeber oder Aufnahmeort lassen zuweilen eine Reise in die Gedankenwelt des Fotografen zu.
Diese Entwürfe und Skizzen, die die Vorstufe für viele von Newtons einzigartigen Meistwerken bilden, können vom 10. Juni bis 20. November 2011 im Museum für Fotografie bewundert werden.
Mit mehr als 300 Fotografien, darunter etwa 200 vergrößerte Polaroids sowie zahlreiche Unikate, belebt das Museum erneut die Diskussion um die Sofortbildfotografie. Ursprünglich als technisches Hilfsmittel eingesetzt, um Bildkomposition, Belichtung und Pose des Models zu überprüfen, haben die Bilder auch dank Newtons Randnotizen eine ganz eigene Ästhetik und Dynamik entwickelt, die mittlerweile zahlreiche Bewunderer gefunden hat. Während den einen die Polaroids zu unperfekt und voller Makel erscheinen, bildet für andere genau dieser spontane, ungeschönte Augenblick den eigentlichen Kern der Begeisterung.
Besonders interessant sind in diesem Spannungsfeld zwischen schnelllebiger Ästhetik und wohldurchdachter Skizze die Bemerkungen, die Newton den Rändern der Polaroids hinzugefügt hat. Diese handschriftlichen Kommentare zu Model, Auftraggeber oder Aufnahmeort lassen zuweilen eine Reise in die Gedankenwelt des Fotografen zu.
Diese Entwürfe und Skizzen, die die Vorstufe für viele von Newtons einzigartigen Meistwerken bilden, können vom 10. Juni bis 20. November 2011 im Museum für Fotografie bewundert werden.
Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag bis Mittwoch: 10 - 18 Uhr
Donnerstag: 10 - 22 Uhr
Freitag bis Sonntag: 10 - 18 Uhr
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