powered by BerlinOnline
Du kannst dieser Seite Fotos hinzufügen, sie bewerten und kommentieren, und sie mit Deinen Freunden teilen! Registriere Dich oder melde Dich an um alle Funktionen von Berliner.de nutzen zu können!
jazzwerkstatt Berlin <-> New York
Musik - Freitag, 19. November 2010 - 20:00

jazzwerkstatt Berlin <-> New York

Günter Baby Sommer & Ulrich Gumpert (percussion / piano)
Colin Stetson solo  saxophone
Gaia Mattiuzzi, vocal
Francesco Cusa, drums
Ernst-Ludwig Petrowsky, saxophone, clarinet
JIM BLACK & CHRIS SPEED: ENDANGERED BLOOD 
Chris Speed,tenor saxophone, clarinet
Oscar Noriega, alto saxophone
Trevor Dunn, bass
Jim Black, drums

Jim Black, drums

Eintritt: € 25,00 / € 20,00

Es spielen Gumpert und Sommerschon viermal zehn Jahre in diesem Gespann, Musik zelebrierend, vibrierend dem Leben entlang. Das «Gumpert-Sommer-Duo» – ein Duett! Die Achse, um die sich schon immer alles drehte.
Dreißig Jahre nach den ersten Duo-Platten nahmen Ulrich Gumpert und Günter Sommer wieder im Duo eine CD auf. Jetzt spielen Sie ihre Herzstücke, wunderschöne Songs aus dem donnernden Leben. Da wird gesungen, improvisatorisch über alle Tasten gerutscht und in wilden Tempi durch die Stile des Jazz gefegt.

Wer Colin Stetson noch nicht live gehört hat, der ahnt nicht, was man mit einem Bass-Saxofon machen kann. Im Gegensatz zu anderen Saxofon-Solisten geht es dem in NYC lebenden Stetson bei seinen Solo-Konzerten nicht um abstrakte Improvisationen. Vielmehr schafft er mit Hilfe von Zirkularatmung und perkussivem Ventil-Slapping einen körperbetonten, fast tanzbaren Heavy Metal-Sound im wahrsten Sinne.

Ernst-Ludwig Petrowsky entdeckte ein junges Duo aus Italien und lud sie nach Berlin. Die Sängerin Gaia Mattiuzzi mit einer brillanten Stimme und Francesco Cusa, der Sizialische (Elektro-)Schlagzeuger und Komponist interpretieren die Wurzeln ihrer musikalischen Wegweiser neu. Es sind Lieder voller Qual, Schmerz, Leid aber immer in Verbindung mit Zärtlichkeit.

Drummer Jim Black und Saxophonist Chris Speed gehören seit Jahrzehnten zur vordersten Front der New Yorker Avantgarde-Szene. Mit ENDANGERED BLOOD haben Black und Speed in diesem Jahr eine Band aus der Taufe gehoben, die einmal mehr Garant für aufregendste und abenteuerlichste Musik ist, die derzeit aus dem Big Apple kommt. "Hochenergetische, aber stets melodiebetonte Themen explodierten in kompromisslosen Improvisationsparts, die durch Jim Blacks wildes Drumming wieder heimgetrieben wurden", schrieb Time Out New York über einen ihrer Gigs. Melodien spielen für Jim Black seit einigen Jahren eine zunehmend größere Rolle, nach Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Saxophonisten John Zorn

Black und Speed haben für Endangered Blood zwei weitere hochkarätige Mitspieler gefunden: Oscar Noriega, der sich hier mit Speed fantastische Saxofon-Battles liefert, im Unisonospiel mit dem Tenorspieler aber die Improvisationen der Band auf eine neue Stufe hebt. Und mit Trevor Dunn gehört ein Bassist zur Gruppe, der Musikgeschichte schrieb mit den Art- und Noiserock-Bands Fantomas und Mr. Bungle um den ehemaligen Faith No More-Sänger Mike Patton. Auch er gehört zu der Generation von Musikern, für die es kein Widerspruch ist, sowohl Heavy Metal als auch Jazz zu genießen.

Die Musiker von Endangered Blood sagen über sich selbst, dass sie "keine Angst haben, sich die Hände mit Musik schmutzig zu machen". Da sagen wir: Sauber!

Freitag, 19. November 2010 - 20:00

Fotos

Noch keine Fotos vorhanden.

Kommentare