Etwas Ungewöhnliches gelingt der Kanadierin Julia Kent mit ihrer Musik: Die Cellistin, die heute in New York lebt und in der Band Antony and the Johnsons für die Celloklänge verantwortlich zeichnet, zieht in ihren Solostücken eine herbstliche Melancholie und eine rasende Unruhe zusammen. Nicht zufällig werden die Tracks auf ihrem ersten Soloalbum, "Delay", immer wieder von den Lautsprecherklängen und dem Stimmengewirr einer Wartehalle unterbrochen: Es geht ums Reisen, um Abschiede genauso wie um die Aufregung, unterwegs zu sein. Dabei gleitet Kent niemals ins allzu Pathetische ab. Ein guter Start in den beginnenden Herbst.
Julia Kent
am 13.09. um 20:00 Uhr
Bang Bang Club
Neue Promenade 10
10178 Berlin
Myspace: http://www.myspace.com/julia_kent



Kommentare