Martina Hoogland Ivanow Berlin. Passend zum Grau des Herbstes präsentiert die Galerie Swedish Photography in Mitte die Ausstellung Far Too Close der 1973 in Stockholm geborenen Fotografin Martina Hoogland Ivanow. Ursprünglich bekannt geworden als Modefotografin, widmet sie sich seit einigen Jahren vermehrt der erzählenden Fotografie und kreiert außergewöhnliche Arbeiten, die die Peripherie ins Zentrum der Betrachtung rücken.
Für die Ausstellung Far Too Close hat Hoogland Ivanow Familienbilder aus Schweden mit kargen, abgelegenen Landschaften wie der Kola-Halbinsel oder Feuerland kombiniert. Alles scheint auf ihren Bildern ineinander zu fließen, Konturen verschwimmen, Gesichter liegen verborgen im Schatten, Farben verblassen, alles erscheint wie durch eine Nebelwolke betrachtet. Es sind die feinen leisen Zwischentöne, umweht mit einem Hauch von Melancholie, die die Fotografin auf ihren Bildern anstimmt, die neugierig machen und eher Fragen aufwerfen, denn Antworten zu geben. Scheinbar ganz nah beim Betrachter, sind die Bilder und Akteure gleichzeitig doch unerreichbar fern.
Noch bis zum 18. Dezember können in der Galerie für zeitgenössische schwedische Fotografie Swedish Photography Hoogland Invanows Werke besichtigt werden. Ende des Jahres erscheint der Bildband im Steidl Verlag.
Öffnungszeiten:
Mittwoch - Samstag: 13 - 18 Uhr







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