Seine Malereien und Zeichnungen provozieren. Sie verbinden Ikonografie, Werbesprache und Comic, sie sind bizarr, brutal und durch die Entstelltheit ihrer Motive verstörend. Es wird geschwitzt, geheult, gepinkelt, die Menschen sind dick, unförmig und in all ihrer abstoßenden Körperlichkeit sichtbar, eingefasst von der Symbolik des Guten und Schönen, gebannt in Symmetrie, die überläuft vor Anspielungen auf Krankheit, Rassenkonflikte, leblose Vorstellungen von Romantik, und vor Insekten. Die heile Welt ist zerbrechlich, so hübsch die Bordüre auch ist, mindestens von den Rändern her sind wir bereits angefressen. Noch bis zum 15.10.2010 zeigt die Neonchocolate Gallery im Prenzlauer Berg die Arbeiten von Nando Vivas. Ein großes Ornament von Religion, Politik, Moral, von Angst, Kult und Körperfunktionen.
Mo-Mi 17-19 Uhr
Do-Sa 19-01 Uhr





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