One World Berlin. Bereits zum siebten Mal beleuchtet das engagierte Filmfestival One World Berlin Machtmissbräuche, Missstände und Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt. Innerhalb einer Woche werden im Kino Arsenal zehn Dokumentationen und ein Spielfilm aufgeführt, werden Regisseure, Menschenrechts-Experten und andere Gäste anwesend sein und das Programm mit Diskussionen und Gesprächen begleiten.
Auftakt bildet am 25.11. die Dokumentation „Zertifikat Deutsch“ von Karin Jurschick, die Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten bei einem vorbereitenden Integrationskurs an der VHS Köln begleitet. Jurschick folgt den Kursteilnehmern bis in die eigenen vier Wände, lässt sie ihre persönlichen Geschichten erzählen und beleuchtet den Druck der hinter dem erfolgreichen Abschluss des „Zertifikat Deutsch“ steckt, ohne zu polemisieren.
Ebenso wertneutral beleuchtet die US-Dokumentation Restrepo den Alltag einer Einheit US-Soldaten an einem der gefährlichsten Orte Afghanistans: dem Korenga-Tal. Ohne zu heroisieren oder zu verteufeln, zeigt der Film die Soldaten bei Kampfhandlungen, bei der Konfrontation mit Einheimischen und ihren Umgang untereinander.
Einziger Spielfilm im diesjährigen Festivalprogramm ist die Verwechslungskomödie „Tere Bin Laden“ aus Indien, bei der es um fingierte Videobotschaften eines Osama-Bin-Laden Doubles geht.
Das komplette Festivalprogramm steht auf der Festivalwebsite One World Berlin zum Download bereit.
Das Festival endet am 1.12. mit der Vorführung des Publikumspreisträgers.
Wer die Filme verpasst hat, kann sich hier eine Auswahl für kleines Geld herunterladen: http://www.realeyz.tv/de/one-world-berlin-festivalfilme_cat60.html



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