Pernilla Zetterman Berlin. Disziplin, Kontrolle, Motivation, Leistung, das sind die zentralen Themen, mit denen sich die ehemalige schwedische Leistungssportlerin Pernilla Zetterman in ihren Fotos beschäftigt. In ihrer reduzierten, kompromisslosen Bildsprache überlässt sie nichts dem Zufall und macht gesellschaftliche und eigene Zwänge und Normen greif- und nahezu körperlich erlebbar. Das mag unter anderem an Zettermans eigener Geschichte liegen, die bereits im Alter von sieben Jahren ihre erste Kamera geschenkt bekam. Für sie, die als Kind nur wenig sprach, ist die Kamera Symbol für das ungesprochene Wort und die kleinen, feinen Zwischentöne der nonverbalen Kommunikation.
In der Ausstellung „Groundrules – Day after Day”, die vom 5. Februar bis 26. März 2011 in der Galerie Swedish Photography gezeigt wird, hat sich Zetterman von dem studentischen Alltag inspirieren lassen, der von Anstrengung, Motivation, Versuchen und Beurteilungen geprägt ist. Dafür hat Zetterman Menschen kopflos fotografiert, wird einzig und allein durch die Körperhaltung und Gestik der Wille und die eiserne Disziplin vermittelt. So wird auf einem Foto die schwere Weste mit Metall zu einer drückenden Belastung und gleichzeitig auch zum Schutzpanzer vor der Außenwelt. Durchbrochen werden die kopflosen Aufnahmen immer wieder durch die roten Aschebahnen des Stockholmer Stadiums. Dabei wirken die weißen Bahnen der Rennstrecken wie ein Richtungsweiser zu einem in der Ferne liegenden Ziel, werden zur Metapher unseres eigenen Verhaltens. Werden wir der Norm gehorsam Folge leisten oder werden wir die Direktive durchbrechen?
In der Ausstellung „Groundrules – Day after Day”, die vom 5. Februar bis 26. März 2011 in der Galerie Swedish Photography gezeigt wird, hat sich Zetterman von dem studentischen Alltag inspirieren lassen, der von Anstrengung, Motivation, Versuchen und Beurteilungen geprägt ist. Dafür hat Zetterman Menschen kopflos fotografiert, wird einzig und allein durch die Körperhaltung und Gestik der Wille und die eiserne Disziplin vermittelt. So wird auf einem Foto die schwere Weste mit Metall zu einer drückenden Belastung und gleichzeitig auch zum Schutzpanzer vor der Außenwelt. Durchbrochen werden die kopflosen Aufnahmen immer wieder durch die roten Aschebahnen des Stockholmer Stadiums. Dabei wirken die weißen Bahnen der Rennstrecken wie ein Richtungsweiser zu einem in der Ferne liegenden Ziel, werden zur Metapher unseres eigenen Verhaltens. Werden wir der Norm gehorsam Folge leisten oder werden wir die Direktive durchbrechen?
Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Samstag: 13:00 bis 18:00 Uhr






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