Rinus Van de Velde Berlin. Endlich hat die Bauzeit der Galerie Zink ein Ende gefunden und Mitte April konnten die neuen Räume mit der ersten, großen Einzelausstellung des Belgiers Rinus Van de Velde gebührend eingeweiht werden.
Van der Velde, geboren 1983 in Antwerpen, ist eines der hoffnungsvollsten Talente der Kohlemalerei. Fast immer kombiniert er seine großformatigen, nicht selten sogar zimmerhohen Zeichnungen mit Texten oder Textfragmenten zu beeindruckenden Wandinstallationen und erzählt dabei mit seinen Bildern ganze Geschichten. Während in den letzten Jahren in diesen „Bilder-Geschichten“ die fiktive Freundschaft eines Ich-Erzählers mit Vladimir Majakovski entstand, scheint in seiner neuesten Ausstellung „With nothing but myself“ die Zeit der Trennung gekommen zu sein. Majakosvki muss gehen, um dem Ich-Erzähler und eigentlichen Protagonisten von Van der Veldes Werken wieder genügend Raum zu geben.
Noch bis zum 20.Mai 2011 kann man das narrative Potential von van der Veldes schwarz-weißen Kohlezeichnungen ausloten und ganz nebenbei die tollen, neuen Räumlichkeiten der Galerie erkunden.







Kommentare