Cloud Cities Berlin. Es ist eine Vision, fast eine Märchenwelt, die der argentinische Künstler Tomás Saraceno in der Historischen Halle des Hamburger Museums umgesetzt hat: überdimensionierte Seifenblasen, manche durchsichtig, andere in allen Farben des Regenbogens schimmernd, haben sich in schwarzen Seilen, die wie ein Spinnennetz stark und unnachgiebig den ganzen Raum durchziehen, verfangen, werden davon zusammengehalten, gestützt und wiegen sich sanft im Wind hin und her.
Tomàs Saraceno, der 1973 in Tucuman/Argentinien geboren wurde, setzt mit dieser Ausstellung einen seiner großen Träume, den der Cloud Cities visuell greifbar um. Einen Traum von Schwerelosigkeit, wolkenähnlichen Gebilden, die weiterziehen und die sich als schwebende Wohneinheiten zu Städten zusammenschließen oder zusammen oder einzeln weiterreisen. So sind die riesigen blasenähnlichen Gebilde als imaginäre Wohnorte zu verstehen, von denen einige sogar mit Tillandsien bestückt sind. Pflanzen, die ohne Erde lebensfähig sind und die ihre Nährstoffe stattdessen aus der Luft beziehen. Andere Seifenblasen wiederum können von den Besuchern inspiziert und begangen werden. Es ist ein Traum von einem zukünftigen Lebensraum an dem Saraceno uns teilhaben lässt, in dem die Ballons einzig und allein durch die Seile wie bei einem lebendigen, organischen Geflecht miteinander verbunden sind, das sich immer wieder in seiner Formation verändert.
Noch plastischer wird die Erfahrung des Organischen bei dem begehbaren Luftkissen in sieben Metern Höhe. Maximal drei Besucher dürfen sich zeitgleich auf ihm befinden. Jede Regung hat Einfluss auf das Luftkissen und lässt es auf- oder niedersinken. So wird die Abhängigkeit von und Verbindung mit vorher einander fremden Menschen plastisch erlebbar.
Zum Schluss ertappt man sich selbst dabei, wie man zu träumen beginnt. Wie wäre es wohl, wenn man sich selbst den Wohnort in luftigen Höhen aussuchen könnte und die Welt aus der Vogelperspektive betrachtet? Und was wäre, wenn man einfach weiterziehen könnte und jede Woche, jeden Tag die Möglichkeit hätte, einen anderen Winkel der Erde zu besuchen und dort zusammen mit vormals fremden Menschen in einem organischen, sich stetig verändernden Wohngefüge zusammenzuleben? Es ist der Traum des modernen Nomaden. Eines Weltenbürgers, der überall und nirgends zuhause ist. Noch bis 15. Januar 2011 im Hamburger Bahnhof erlebbar.
Tomàs Saraceno, der 1973 in Tucuman/Argentinien geboren wurde, setzt mit dieser Ausstellung einen seiner großen Träume, den der Cloud Cities visuell greifbar um. Einen Traum von Schwerelosigkeit, wolkenähnlichen Gebilden, die weiterziehen und die sich als schwebende Wohneinheiten zu Städten zusammenschließen oder zusammen oder einzeln weiterreisen. So sind die riesigen blasenähnlichen Gebilde als imaginäre Wohnorte zu verstehen, von denen einige sogar mit Tillandsien bestückt sind. Pflanzen, die ohne Erde lebensfähig sind und die ihre Nährstoffe stattdessen aus der Luft beziehen. Andere Seifenblasen wiederum können von den Besuchern inspiziert und begangen werden. Es ist ein Traum von einem zukünftigen Lebensraum an dem Saraceno uns teilhaben lässt, in dem die Ballons einzig und allein durch die Seile wie bei einem lebendigen, organischen Geflecht miteinander verbunden sind, das sich immer wieder in seiner Formation verändert.
Noch plastischer wird die Erfahrung des Organischen bei dem begehbaren Luftkissen in sieben Metern Höhe. Maximal drei Besucher dürfen sich zeitgleich auf ihm befinden. Jede Regung hat Einfluss auf das Luftkissen und lässt es auf- oder niedersinken. So wird die Abhängigkeit von und Verbindung mit vorher einander fremden Menschen plastisch erlebbar.
Zum Schluss ertappt man sich selbst dabei, wie man zu träumen beginnt. Wie wäre es wohl, wenn man sich selbst den Wohnort in luftigen Höhen aussuchen könnte und die Welt aus der Vogelperspektive betrachtet? Und was wäre, wenn man einfach weiterziehen könnte und jede Woche, jeden Tag die Möglichkeit hätte, einen anderen Winkel der Erde zu besuchen und dort zusammen mit vormals fremden Menschen in einem organischen, sich stetig verändernden Wohngefüge zusammenzuleben? Es ist der Traum des modernen Nomaden. Eines Weltenbürgers, der überall und nirgends zuhause ist. Noch bis 15. Januar 2011 im Hamburger Bahnhof erlebbar.
Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag bis Freitag 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
Samstag 11:00 Uhr - 20:00 Uhr
Sonntag 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
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Sonntag 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sonderöffnungszeiten
Kostenlose öffentliche Führungen (in deutscher Sprache)
Dienstag bis Freitag: 12 und 16 Uhr
Samstag: 18 Uhr
Sonntag: 14 Uhr
Free public guided tours (in English):
Saturday and Sunday at 12.00 (p.m.)









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