Unknown Pleasures Berlin Auch wenn das Bild auf den Kontinentalnachbarn Amerika in der letzten Jahren an Vielschichtigkeit gewonnen hat, das Bild des heruntergekurbelten Autofensters in weiter Prärie lässt sich nie ganz abschütteln, der amerikanische Traum ist ein Traum von Freiheit geblieben. Unter der Überschrift Unknown Pleasures beschenkt uns das Babylon Mitte nun gleich zu Jahresanfang zum dritten Mal mit einem zweiwöchigen Festival zum Thema Freiheit. Gezeigt werden Perlen des amerikanischen Independentkinos - Weltpremieren und Filme, die bisher noch nicht in Berliner Kinos liefen, aber, wie Trash Humpers, ein Film über randalierende Transgender-Rentner von Harmony Korine, der auf der Viennale anzusehen war, bereits internationale Aufmerksamkeit erregt haben. Unter anderem im Gepäck ist Tetro, das neuste Werk von Francis Ford Copolla (Der Pate, Apocalypse Now), in dem Vincent Gallo einen in Buenos Aires Verschollenen spielt, der nach 10 Jahren von seinem Bruder gesucht und gefunden wird, was beide mit einem dunklen Geheimnis aus ihrer Vergangenheit konfrontiert. Außerdem läuft hier The Radiant Child, eine neue, einfühlsame Dokumentation über das in den 80ern so brutal gestürzte Künstlergenie Jean Michel Basquiat, gespeist aus bisher nie gezeigten Interviews aus der Zeit vor seinem Tod. Im Spezialprogramm werden Dokumentationen von Thomas Andersen und John Gianvito gezeigt.
PUTTY HILL trailer from Matt Porterfield on Vimeo.



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