Wassermusik 2011 Berlin. Das große Sommer-Festival des Haus der Kulturen der Welt geht in die vierte Runde und nimmt uns diesmal mit in die großen Wüsten der Welt.
Nach Themen wie Surfmusik, Seemannslieder, das Akkordeon oder bedeutende Wasserstraßen wie der Nil, die Donau und der Amazonas mag das Thema des diesjährigen Festivals Wassermusik zunächst abwegig erscheinen, doch an welchem Ort der Welt ist Wasser ein essentielleres Thema als in der Wüste?
Aufgrund der Folgen des globalen Klimawandels und der immer weiter fortschreitenden Verwüstung der Erde ist es an der Zeit das Bild der Wüste als Sehnsuchtsort oder Vorhölle zu entmystifizieren und sich mit den dort lebenden Menschen und der kultur- und naturgeschichtlichen Bedeutung der Wüste auseinanderzusetzen.
Vom 15. Juli bis 6. August 2011 hat man deswegen Künstler in das Haus der Kulturen der Welt geladen, die sich mit der Rolle der Einöde in ihrem Werk auseinandersetzen. Neben bekannten Starts wie Khaled aus Algerien stehen an den neun Konzertabenden auch viele Neuentdeckungen und ausgefallene Acts wie beispielsweise Group Doueh auf der Bühne, die traditionelle Stammessongs mit Wah-Wah-Gitarren zu einer tranceartigen Musik vermischen. Abgerundet wird das Programm durch Gesprächsrunden und Filmvorführungen.


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