Die 1881 erbaute Admiralbrücke in Kreuzberg gehört zu den freundlichsten Orten der Stadt. Sobald es etwas wärmer wird, scharen sich dort junge Menschen aus aller Welt, trinken bis spät in die Nacht lauwarmes Bier, spielen Gitarre, singen oder plaudern ganz einfach zwanglos miteinander.
Man sitzt auf den Betonpollern oder auf den kleinen Mauern, mit denen die Brücke umgrenzt wird, auf selbstmitgebrachten Stühlen oder einfach am Straßenrand. Die Atmosphäre ist immer freundlich und familiär, niemand ist unwillkommen, und je später der Abend wird, desto stärker stellt sich das Gefühl ein, man sitze einfach zusammen mit einer großen Familie. Tagsüber und Abends gibt es in der unmittelbaren Umgebung ein Kiosk, eine sehr gute Eisdiele.
Einziger Wermutstropfen: Die Anwohner sind nicht immer begeistert von dem Treiben, das – wie gesagt – teils bis spät in die Nacht geht.












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