Der Bahnhof Friedrichstraße ist Station des Regionalverkehrs und der Berliner S- und U-Bahn. Wegen seiner zentralen Lage im Bezirk und Ortsteil Mitte nahe dem Boulevard Unter den Linden, dem Brandenburger Tor und dem Reichstag ist er ein beliebter Ausgangs- und Anziehungspunkt für Touristen. Gleichzeitig ist er ein Knotenpunkt für den innerstädtischen Verkehr. Gemessen an der Zahl der Fahrgäste gilt er als wichtigster Bahn-Regionalknoten Berlins.
1878 wurde auf einem Grundstück zwischen Friedrichstraße und Spree nach Plänen von Johannes Vollmer mit dem Bau des Bahnhofs begonnen.Strecken und Bauwerke wurden am 7. Februar 1882 für die damailige Vorortbahn, welche später die S-Bahn wurde, und am 15. Mai desselben Jahres für die Fernbahn eröffnet.
Gleich nach dem 13. August 1961, dem Tag der Errichtung der Berliner Mauer, wurde der Bahnhof nach einer provisorisch organisierten Übergangsphase in mehrere Bereiche geteilt, die nach und nach durch Wände und Zwischendecken baulich streng getrennt wurden.
Seit 1999 halten an den Bahnsteigen A und B wieder Regionalexpresszüge und Regionalbahnen.
Am 30. November 2008 wurde am Bahnhof Friedrichstraße ein Denkmal für die in den Jahren 1938 und 1939 geretteten 10.000 jüdischen Kinder, die von hier aus und von anderen Bahnhöfen nach London reisten, aufgestellt.












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