Bar 25 Berlin. Sie wird geliebt. Sie wird gehasst. Kaum eine Bar oder Partylocation Berlins spaltet das Feiervolk mehr. Die Gegner kritisieren die harte Türpolitik (nicht nur) am Wochenende, die unfreundlichsten Türsteher Berlins, das schlechte Essen und die arroganten Kellner. Die Liebhaber der Bar 25 dagegen begeistern sich für den wunderschönen Ort, das entspannte Publikum und die Partykultur. Sie legen den Fokus auf das, worauf es in der Bar hauptsächlich ankommt: das Feiern oder entspannte Abhängen am Ufer der Spree. Denn die Bar 25 ist definitiv einer der schönsten Veranstaltungsorte der Stadt!
2004 ursprünglich als mobile Bar begonnen, hat sich die Bar stetig weiterentwickelt und jedes Jahr neu erfunden. So gibt es auf dem Gelände mittlerweile ein Restaurant, ein Kino, ein Theater, ein Spa, ein Hostel… und natürlich eine Bar. Ganze Tage lassen sich so an der Spree, unter freiem Himmel und mit Blick auf das am gegenüberliegenden Ufer liegende Kiki Blofeld verbringen. Bretterbuden, hölzerne Plattformen, Schaukeln, Konfettiregen, Laubbäume, vorbeiziehende Dampfer und elektronische Musik, die Bar 25 ist ein Feierparadies und bietet mit ihrem zuweilen provisorischen Charakter einen attraktiven Gegensatz zu dem sonst so aufgestylten, neuen Berlin. Hier wird gefeiert bis in die frühen Morgenstunden, bis zum Exzess, denn jedes Jahr, jedes Saisonende könnte das letzte für die Bar 25 sein. Die Eigentümerin, die BSR, will das mit Schadstoffen belastete Gelände sanieren, bevor bereitgestellte Senatsgelder verfallen. So wird 2010 vermutlich wirklich das letzte Jahr der Bar 25 auf diesem Grund und Boden sein. Zukunftspläne? Ja, die gibt es. Man hofft auf das Gelände neben der Bar oder auf den alten Spreepark. Die Bar 25 wird nicht sterben. Aber sie wird auch nie mehr so sein, wie sie jetzt ist.
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