Zwei leuchtend rote Kranwagen bestimmen seit heute das Bild am westlichen Rand des Marx-Engels-Forums. Ihre Aufgabe: Sie nehmen die Skulpturen, Reliefs, Stelen und schließlich auch das Denkmal der Herren Marx und Engels an den Haken. Die schwergewichtige Kunst zieht um.
Das ist der Anfang vom Ende einer touristischen DDR-Idylle unter Kastanien und Linden. Damit die Marmor-Reliefs von Werner Stötzer beim Hebeakt als Gesamtkunstwerk zusammenbleiben, werden die Blöcke mit Bändern, Seilen in Spanplatten gesichert, bevor sie vom Sockel gehoben werden.
Baustellebesichtigung empfohlen
Der Ort zwischen der Spandauer Straße und der Spree ist keine normale Berliner Baustelle. Hier wird Geschichte bewegt. Ein Besuch im Park lohnt sich.
Etwas Geduld muss man allerdings schon mitbringen. Der Umzug wird wahrscheinlich erst Mitte September abgeschlossen sein.
Gibt es alte Fotos?
Bei diesem Aufwand mit modernster Technik frage ich mich, wie wohl die Aufstellung der Kunst vor dem Einweihungstermin 1986 abgewickelt wurde. Ich werde wohl mal im Berliner Museum recherchieren, ob es aus dieser Zeit Fotos gibt.















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