Berlinische Galerie Berlin. Wer sich für moderne Kunst, Photographie und Architektur begeistert, ist in der Berlinischen Galerie in Berlin-Kreuzberg genau richtig. Auf rund 4600 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentiert das Landesmuseum für moderne Kunst, Fotographie und Architektur Werke des 19. Jahrhunderts mit regionalem, also Berliner Schwerpunkt. Dabei umfasst die ständige Sammlung mittlerweile mehr als 600.000 Objekte, die immer wieder durch Wechselausstellungen ergänzt werden. Von Dada über Fluxus, die neue Sachlichkeit, die russische Avantgarde, Kunst unter dem Hakenkreuz bis hin zu multimedialen Installationen der jüngsten Gegenwart, in der Berlinischen Galerie steht die Moderne ab 1870 bis heute im Vordergrund und wird interdisziplinär durch das Zusammenspiel von Bildender Kunst, Fotographie und Architektur beleuchtet. Abgerundet werden die Ausstellungen durch ein breites und extrem informatives Angebot an Führungen, Filmen, Konzerten, Lesungen und Vorträgen.
Bereits 1975 als Verein gegründet, bezog die Galerie nach zahlreichen temporären und provisorischen Unterkünften schließlich im Jahr 2004 die Räume des alten, umgebauten Glaslagers. Auch in der Fassadengestaltung spiegelt sich der zeitliche Fokus der Galerie wieder: moderne Sachlichkeit. Und wer sich selbst als Künstler betätigen oder schulen will, kann dies in dem Atelier Bunter Jakob – einer Kunstschule für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – tun.















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