Das gewisse Etwas des Café Savigny ist etwa eineinhalb Meter hoch und hängt unauffällig an der hinteren Wand des lichten Cafés: Der Zeitschriftenständer. Hier findet man eine riesige Auswahl internationaler Zeitschriften und Tageszeitungen, die es selbst in Berlin nur in ausgewählten Zeitungsläden gibt. El Paìs, Le Monde, The International Herald Tribune – im Café Savigny gibt es all dies zum Kaffee dazu.
Die Croissants sind knusprig und frisch. Wer es eher herzhaft mag, bestellt zum Frühstück belegte Landbrote mit luftgetrocknetem Tiroler Schinkenspeck. Man sitzt auf klassisch-schlichten Thonet-Stühlen, über der Bar ranken sich dezente Fresken mit antiken Motiven. Die Speisekarte ist voller kleiner Besonderheiten, sei es ungewöhnlichen Torten, die das Café Savigny aus dem KaDeWe liefern lässt, oder Gerichten, die sich der Chefkoch selbst ausgedacht hat wie die Linguini mit in Olivenöl gebratenen Garnelen, die angemacht sind mit Chili und Limettensaft.
Abends trifft man im Café Savigny ein illustres Publikum aus Künstlern, Designern und Architekten. Und wenn draußen die Sonne scheint, fühlt es sich unter den Bäumen der ruhigen Seitenstraße unweit des Savigny Platzes fast ein bisschen an, als säße man in Montmatre, zumindest, wenn man sich zum Café au Lait zuvor die Le Monde vom Zeitschriftenständer geholt hat.
Täglich geöffnet ab 9 Uhr
Tel.: 32890661





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