Flohmarkt am Mauerpark Berlin. Angefangen hat der Flohmarkt am Mauerpark mal als einer, auf dem vor allem Studenten und Anwohner ihren Hausrat und ihre Bekleidung günstig verkauften. Das hat sich zum Leidwesen einiger Besucher allerdings grundlegend geändert. Heute stehen auf dem Flohmarkt vor allem professionelle Trödler, junge Designer, Künstler, kleine Boutiquen und nur noch ab und an ein Anwohner oder Student. Nur bei den Letzteren lässt sich noch feilschen und ein echtes Schnäppchen schlagen, während die anderen weitestgehend festgeschriebene Preise haben. Schade, denn so wird das Erlebnis Flohmarkt unschön geschmälert. Auch das Angebot hat sich ziemlich verändert. Zwar gibt es immer noch quasi alles, von CDs, Schallplatten, über Fahrräder, Türklinken, Porzellan, Sonnenbrillen, bis hin zu Klamotten, Taschen und Kunstwerken, aber das meiste ist entweder Neuware oder überteuerter Ramsch. Vor allem bei schönem Wetter herrscht zwischen den Gängen ein großes Gedränge und Geschiebe und wer sich mal länger das Angebot eines Standes anschauen will, wird von den Nachfolgern unsanft weggedrängt.
Andererseits lohnt sich dennoch ein sonntäglicher Ausflug in den Mauerpark, gibt es hier neben dem allwöchentlichen Karaokeprogramm auch immer jede Menge zu sehen und zu bestaunen. Wer allerdings einen altmodischen Flohmarkt im herkömmlichen Sinne erwartet, der wird hier eher enttäuscht werden.











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