Das Rathaus Schöneberg galt während der deutschen Spaltung als weltweites Symbol für den Freiheitswillen der geteilten Stadt und war bis 1991 Sitz des Bürgermeisters von West-Berlin. Es bildete bis zur Wiedervereinigung, in deren Folge Senat und Abgeordentenhaus in das Rote Rathaus im Bezirk Mitte umzogen, unter Regierenden Bürgermeistern wie Ernst Reuter und Willy Brandt das politische Zentrum West-Berlins.
Der Rathausvorplatz wurde vor allem in den 50er und 60er Jahren zum Kundgebungs- und Versammlungsplatz; so unter anderem nach dem Mauerbau und zur legendären Rede von John F. Kennedy, während der die Worte "Ich bin ein Berliner" fielen.












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