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Tempelhofer Park Berlin
Foto: *Noema*, Quelle Lizenz: Creative Commons
Natur - Platz der Luftbrücke , 12101 Berlin 7

Tempelhofer Park Berlin

von Elke

Tempelhofer Park Berlin. Mitten in Berlin, auf dem ehemaligen Gelände des Flughafen Tempelhof, hat am 8. Mai 2010 der größte Park Berlins seine Pforten geöffnet. Da, wo einst das Knattern der Flugzeugmotoren entweder Fernweh weckte oder Anwohner nervte, kann nun der kleine Urlaub vom Berliner Alltag genossen werden. Fast die gesamte Fläche des 380 Hektar großen Geländes steht den Besuchern offen.
Aufgrund seiner alten Flughafen-Funktion gibt es im Tempelhofer Park nur wenige, schattenspendende Bäume, aber genau deswegen ist die Aussicht so einzigartig. Endlich mal wieder weit in die Ferne blicken, das ist in der zugebauten Großstadt wirklich ein besonderes Erlebnis!

Auf dem riesigen, weiten Flugfeld, das von einem Rundweg für Fahrradfahrer und Jogger umgeben ist, findet aber jeder sein Plätzchen, um zu entspannen, Ball oder Frisbee zu spielen oder einen Drachen steigen zu lassen. Natürlich gibt es auch extra Plätze für das schönste Sommerhobby in Berlin: das Grillen.
Doch damit nicht genug! Auch an heimische Vögel und Hunde wurde gedacht. So gibt es Hundeauslaufgebiete, in denen die lieben Vierbeiner endlich mal wieder ohne Leine durch die Gegend tollen dürfen, und von April bis Juli ein Vogelschutzgebiet.

Einziges Manko sind wohl die Öffnungszeiten des Parks. So schließt dieser in den Sommermonaten gegen 22.30 Uhr seine Pforten. Der Berliner Sternenhimmel und die Sternschnuppennächte im August müssen wohl von einem anderen Ort aus bewundert werden.

Außerdem beeindruckt auch das ehemalige Flughafengebäude durch seine imposante und massive Bauweise. Im 2. Weltkrieg unter Ernst Sagebiel erbaut, war es lange Zeit das größte, zusammenhängende Gebäude Europas. Der neoklassizistische Stil, der dabei errichtet wurde, ist sicherlich Geschmacksfrage. Auf jeden Fall sollten die historischen Umstände, unter denen das Gelände angelegt wurde, nicht in Vergessenheit geraten. So ist meiner Meinung nach auf jeden Fall darüber nachzudenken, wie man mit dem Erbe des Fughafen Tempelhof umgeht. Etwa mit der Tatsache, dass im Flughafen während der NS-Zeit Zwangsarbeiter beschäftigt waren.

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Kommentare

mariah.who
mariah.who - 24.06.2010 - 10:54
aber wir lieben den nervenkitzel, wa keks ;)
Elke
Elke - 24.06.2010 - 12:41
abba hallo lieben wa den :)
Gast (nicht überprüft) - 23.06.2010 - 19:57
nicht zu vergessen: Das Gelände ist nicht beleuchtet und daher auch nicht ungefährlich bei Nacht.
Elke
Elke - 23.06.2010 - 16:26
ich denke, dass ist wegen der anwohner so. man will nächtliche "gelage" unterbinden... unter dem aspekt kann ich das sogar nachvollziehen... aber nächtliche spaziergänge im sommer mag ich auch total gerne. meine zuneigung hast du da :) ja, schade :(
Aljoscha
Aljoscha - 23.06.2010 - 17:07
Andererseits, so richtig Anwohner gibt es dort nicht. Da ist erst einmal vielviel Platz, dann Zaun, dann wieder Platz, und dann kommt irgendwann einmal irgendwo ein Haus mit einem Anwohner drin.
Elke
Elke - 24.06.2010 - 12:57
naja, es gibt da schon anwohner und zwar mehr als einen. und ich nahm auch nur an, dass das so begründet wird. ist ja beliebt: geht nicht. warum? die anwohner!... also, hab ich mich nochmal näher damit beschäftigt. fakt ist wohl, dass die schließung über nacht u.a. damit begründet wird, dass man a) ein vermüllen des parks verhindern und b) zukünftige baustellen schützen will. ob das eine fadenscheinige begründung ist oder nicht, kann und will ich nicht beurteilen. falls jemand aber mehr infos hat, immer gerne her damit! :)
mariah.who
mariah.who - 23.06.2010 - 15:22
dass die schon um halb elf schließen find ich echt schade! grade im sommer sind nächtliche parkspaziergänge doch was feines :) weißt du warum die das machen?

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