Von den Berlinern meist nur "Kreuzberg" genannt, ist der Viktoriapark einer der hübschesten Parks Berlins. Als "Kreuzberg" wird der Park bezeichnet, weil er eine Erhebung emporwächst, die zwar kein "Berg" ist, immerhin aber ein anständiger Hügel inmitten der Stadt. Oben auf dem Gipfel findet sich ein von Karl Friedrich Schinkel errichtetes Nationaldenkmal, das an eine gothische Kirche erinnert und an die Befreiungskriege gemahnen soll. Hat man den Gipfel einmal erklommen, so hat man von der Plattform aus, die das Denkmal umgibt, einen überraschend weitreichenden Blick über die Stadt. In warmen Sommernächten, wenn das Denkmal im Dunkeln liegt, ist die Plattform oben auf dem Kreuzberg einer der romantischsten Orte Berlins.
Doch selbst ohne das Denkmal ist der Park einen Besuch wert. Die kleinen, verschlungenen Wege, die sich den Hügel empor schlängeln, sind an beiden Seiten mit Büschen und Bäumen bewachsen, schnell hat man vergessen, dass man sich in der Metropole Berlin befindet. Es gibt einen kleinen Wasserfall, der von oben herab rauscht, und in den man an warmen Tagen ganz wunderbar seine Füße zum Abkühlen stecken kann.












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