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Fotografie

Wolfgang Schulz und die Fotoszene um 1980

Das Magazin „Fotografie. Zeitschrift internationaler Fotokunst“ und sein Herausgeber Wolfgang Schulz stehen im Mittelpunkt der Ausstellung „Fotografie. Wolfgang Schulz und die Fotoszene um 1980“.

Bild 1
  • Wolfgang Schulz: Michael, 1980
    © Wolfgang Schulz

    Wolfgang Schulz: Michael, 1980

  • Hans-Christian Adam (*1948), Unterwasser-Gruppenportrait (Salzburg College PhotoStudents), aus der Serie „Schwimmer“, Vigaun bei Hallein, Salzburg, 1985, Silbergelatinepapier,19,2 x 26,5cm, Leihgabe des Künstlers
    © Hans Christian Adam

    Hans-Christian Adam (*1948), Unterwasser-Gruppenportrait (Salzburg College PhotoStudents), aus der Serie „Schwimmer“, Vigaun bei Hallein, Salzburg, 1985, Silbergelatinepapier,19,2 x 26,5cm, Leihgabe des Künstlers

  • Wolfgang Schulz (*1944), Selbstportrait, Riesweiler, 1978, Silbergelatine, 24 x 30 cm,Privatsammlung
    © Wolfgang Schulz

    Wolfgang Schulz (*1944), Selbstportrait, Riesweiler, 1978, Silbergelatine, 24 x 30 cm,Privatsammlung

  • Dagmar Hartig, „Ohne Titel“ aus der Serie „Plastic World“, 1981
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

    Dagmar Hartig, „Ohne Titel“ aus der Serie „Plastic World“, 1981

  • Heinrich Riebesehl, „Schillerslage (Hannover), Okt. 78“
    © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

    Heinrich Riebesehl, „Schillerslage (Hannover), Okt. 78“

  • Miron Zownir, Berlin, 1980
    © Miron Zownir

    Miron Zownir, Berlin, 1980

Im Kaisersaal des Museums für Fotografie wird anhand der Arbeiten von Wolfgang Schulz und anderer Fotograf*innen eine wichtige Zeit des Umbruchs in der Geschichte der westdeutschen Fotografie beleuchtet.

Fotografie um 1980
In den Jahren um 1980 erlangte die Fotografie einen neuen Stellenwert im Kunstbetrieb. Neue fotografische Herangehensweisen wurden erprobt, Museen begannen, sich für das Medium zu interessieren, erste Fotogalerien wurden gegründet, 1977 hatte die Fotografie auf der documenta ihren ersten großen Auftritt, und es wurden Zeitschriften gegründet. Ausgangspunkt der Ausstellung zu dieser spannenden Umbruchszeit ist das Magazin „Fotografie. Zeitschrift internationaler Fotokunst“, das zwischen 1977 und 1985 vierzigmal erschien und von Wolfgang Schulz herausgegeben wurde. Das Magazin entwickelte sich schnell zu einem viel beachteten, häufig umstrittenen überregionalen Szeneblatt: ein überaus lebendiges Forum für einen weitverzweigten Aufbruch, in dem Kunstkommerz noch keine prägende Rolle spielte.

Wolfgang Schulz: Redakteur und Fotograf
Wolfgang Schulz versuchte, sich festschreibenden Normen zu entziehen und verfolgte als Redakteur der Zeitschrift wie auch als Fotograf, der ein beachtliches Werk geschaffen hat, sehr unterschiedliche Stile und Sujets. Die Ausstellung ist ein erster Versuch, durch Werke verschiedener Fotograf*innen, die in der Zeitschrift vertreten waren, Fotografien von Wolfgang Schulz und durch Gespräche mit Zeitzeugen, eine Zeitschrift, ihren Herausgeber und damit ein Stück Fotogeschichte in Westdeutschland wiederzuentdecken, das heute zu Unrecht beinahe vergessen ist.

Eine Ausstellung des Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und der Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin.

Laufzeit: Do, 16.07.2020 bis So, 11.10.2020

Preis: 10,00 €

Ermäßigter Preis: 5,00 €

Informationen zum ermäßigten Preis: Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr erhalten freien Eintritt.

Findet hier statt:

Alternative Veranstaltungen

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© Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Ute Franz-Scarciglia; CC NC-BY-SA

Kulturkontakte. Leben in Europa

"Kulturkontakte. Leben in Europa" zeigt auf 700 Quadratmetern einen Querschnitt aus den vielfältigen Sammlungen des Museums Europäischer Kulturen. Mit dem thematischen Ansatz greift es Diskussionen über gesellschaftliche Bewegungen und Abgrenzungen auf.Das... mehr

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Michael Schmidt, o.T. aus Waffenruhe / Ceasefire, Detail, 1985-87, Bromsilbergelatineprint
© Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt

Michael Schmidt – Retrospektive

Michael Schmidt (1945–2014) bezieht in der deutschen Gegenwartsfotografie eine einzigartige Position. In Berlin geboren, fand er Mitte der 1960er-Jahre als Autodidakt zur Fotografie als künstlerischem Ausdrucksmittel. Die Retrospektive im Hamburger Bahnhof... mehr

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