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Germanen

Eine archäologische Bestandsaufnahme

Bild 1
  • Zierblech aus Bronze, Silber und Gold aus dem Thorsberger Moor, Süderbrarup, Kr. Schleswig-Flensburg, 2./3. Jahrhundert n. Chr.
    © Museum für Archäologie Schloss Gottorf, Landesmuseum Schleswig-Holstein

    Zierblech aus Bronze, Silber und Gold aus dem Thorsberger Moor, Süderbrarup, Kr. Schleswig-Flensburg, 2./3. Jahrhundert n. Chr.

  • Schmuck aus einem Grab der römischen Kaiserzeit im polnischen Jartypory
    © Państwowe Muzeum Archeologiczne w Warszawie / R. Sofuł

    Schmuck aus einem Grab der römischen Kaiserzeit im polnischen Jartypory

  • Zwei verzierte Lanzenspitzen aus dem polnischen Stryczowice
    © Państwowe Muzeum Archeologiczne w Warszawie / R. Sofuł

    Zwei verzierte Lanzenspitzen aus dem polnischen Stryczowice

  • Fibel mit Inschrift, Meldorf, Kr. Dithmarschen, 1. Hälfte 1. Jh. n. Chr., die Buchstaben können sowohl in Latein als Name „Idin“ oder in Runenschrift als „hiwi“ (die Häusliche) gelesen werden.
    © Museum für Archäologie Schloss Gottorf, Landesmuseen Schleswig-Holstein

    Fibel mit Inschrift, Meldorf, Kr. Dithmarschen, 1. Hälfte 1. Jh. n. Chr., die Buchstaben können sowohl in Latein als Name „Idin“ oder in Runenschrift als „hiwi“ (die Häusliche) gelesen werden.

  • Reiter und sein Pferd, kolorierter Gips zur Veranschaulichung der germanischen Vorfahren,nach 1913, Modell geschaffen von Heinrich Keiling, Halle
    © Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz / V. Iserhardt

    Reiter und sein Pferd, kolorierter Gips zur Veranschaulichung der germanischen Vorfahren,nach 1913, Modell geschaffen von Heinrich Keiling, Halle

  • Rinderfigürchen aus Bronze, Berlin-Schöneberg, 3. Jh. n. Chr., derartige Stier- bzw.Rinderfigürchen wurden in germanischen Siedlungen in einiger Zahl gefunden und hängenmöglicherweise mit einem Stierkult nach römischen Vorbild zusammen
    © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte / C. Klein

    Rinderfigürchen aus Bronze, Berlin-Schöneberg, 3. Jh. n. Chr., derartige Stier- bzw.Rinderfigürchen wurden in germanischen Siedlungen in einiger Zahl gefunden und hängenmöglicherweise mit einem Stierkult nach römischen Vorbild zusammen

  • Aus einem römischen Gefäß hergestellter Schildbuckel, aus dem sog. Fürstengrab vonGommern, Lkr. Jerichower Land, Mittleres Drittel 3. Jh. n. Chr.
    © Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt / A. Horentrup

    Aus einem römischen Gefäß hergestellter Schildbuckel, aus dem sog. Fürstengrab vonGommern, Lkr. Jerichower Land, Mittleres Drittel 3. Jh. n. Chr.

  • Allvater Odin, auf dem Bilderfries im sogenannten Vaterländischen Saal des Neuen Museums – Allvater Odin, auf dem Bilderfries im sogenannten Vaterländischen Saal des Neuen Museums © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte
    © SMB, Museum für Vor- und Frühgeschichte

    Allvater Odin, auf dem Bilderfries im sogenannten Vaterländischen Saal des Neuen Museums – Allvater Odin, auf dem Bilderfries im sogenannten Vaterländischen Saal des Neuen Museums © Staatliche Museen zu Berlin, Museum für Vor- und Frühgeschichte

Die Ausstellung im Sonderausstellungsraum der James-Simon-Galerie präsentiert den aktuellen Forschungsstand zu den Germanen und stellt anhand zahlreicher Neufunde und hochrangiger Leihgaben die Besiedlungsgeschichte des rechtsrheinischen Gebietes zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 4. Jahrhundert nach Christus dar.

Mit der Ausstellung, deren Konzept im Rahmen des Excellenzclusters Topoi über mehrere Jahre entwickelt wurde, wird das in der Öffentlichkeit vorhandene Bild der „Germanen“ mit dem aktuellen Forschungsstand kontrastiert. Diese archäologische Bestandsaufnahme ermöglicht einen sachlich fundierten Blick auf eine wichtige Epoche der Geschichte, die entweder nur im Kontrast zur Entwicklung im römischen Reich betrachtet oder in nationalistischer Absicht propagandistisch interpretiert wird.

Ein eigener Ausstellungsabschnitt im „Vaterländischen Saal“ des Neuen Museums zeigt die Rolle der archäologischen „Germanenforschung“ in der eigenen Museumsgeschichte kritisch auf.

Eine Sonderausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin und des LVR-Landesmuseums Bonn

Laufzeit: Fr, 18.09.2020 bis So, 21.03.2021

Preisinformationen: Germanen. James Simon Galerie + Neues Museum

Preis: 14,00 €

Ermäßigter Preis: 7,00 €

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